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1079 - Oberholzklau erstmals erwähnt
Der Name Oberholzklau (damals noch Holzeclaen genannt) wurde erstmals 1079 in einer Urkunde erwähnt. Die Gebrüder Gerung und Heribert aus Siegen vermachten dem Kloster Deutz bei Köln - zu Ehren der heiligen Maria, Mutter Gottes und des heiligen Heriberts – ein in Holzeclaen gelegenes Gut. Es ist wahrscheinlich, das die Bewohner die Länderreinen pachtweise zur Bearbeitung überlassen bekamen, um damit aus ihren Gütern ein Nutzen für das Kloster Deutz zu ziehen.
Man kann davon ausgehen das Oberholzklau somit deutlich älter ist, vielleicht haben sich hier schon vor Christus Menschen aufgehalten und die ersten Siedlungsversuche unternommen, wobei Dorfähnliche Siedlungen zu dieser und auch zur Zeit der Römer in der heutigen Form noch recht selten waren.
Durch die Lage des Ortes, im Schutz von Wäldern und Bergen, bot er sich zum Siedeln an. Ein weiter Grund für die Ansiedlung waren zwei Wasserläufe, zum einen der Holzklaubach und der Buscheborn, dieser versorgt auch den Pfarrweiher. Viele Oberholzklauer besaßen für diese beiden Gewässer, Wassernutzungsrechte mit denen ihre häusliche Wasserversorgung gesichert war. Wer diese Möglichkeit nicht nutzen konnte, musste sich mit einem Brunner selbst versorgen. Erst in den fünfziger Jahren wurden die ersten Wasserleitungen von den Bewohnern der damals noch selbständigen Gemeinde Oberholzklau verlegt.
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